Tag 14.2 – Südliches Flair in Plockton

Der Tag ist zu lang für einen Beitrag

[22.03.2017]

Plockton

Wir halten am im oberen Stadtteil von Plockton am Bahnhof. Auch hier hält der Zug Inverness -Kyle of Lochalsh.

 

Ich suchen den Weg zum Duncraig Castle. Wir gehen Richtung Plockton Zentrum und kurz nach einem Parkplatz werde ich fündig, und wir biegen in einen schmalen Weg ab der am Ufer entlangführt.

Nur ein Stückchen weiter des Weges und wir werden mit einem tollen Blick auf Plockton belohnt.

Wir gehen parallel zu den Gleisen, durchqueren eine triefende Unterführung und gehen auf der anderen Seite weiter. Direkt nach der Unterführung sollte der Weg eigentlich an den Gleisen weiter verlaufen, aber da ist alles gesperrt. Dann folgen wir eben dem Weg durch den Wald nach oben, der uns zur Strasse führt auf der wir vorher angekommen sind. Da lang laufen, nein Danke, also wieder zurück, ich muss auch nicht noch eine Burg besuchen, der Weg war bisher sehr schön, und zurück wird er genauso Schön sein.

Als wir aus dem Wald herauskommen noch ein wunderschöner Blick auf das Loch durch die Bäume.

Noch einen Spaziergang durch Plockton

Hunger und Neugierde auf das Städtchen treibt uns nach Plockton hinein. Blixa ist schon müde, deshalb nehmen wir das Auto für die 1-2 km. Wieder ein Städtchen mit aneinander gereihten Häusern und den jeweiligen Gärten auf der dem Meer zugewandten Seite. Das hatten wir schon in Applecross. Aber hier stehen Palmen! Und zwar fest in der Erde! Der Golfstrom und die geschützte Lage machen es möglich.

Wir laufen einmal an der Strasse entlang, suchen irgendetwas zu essen, aber außer Restaurants ist nichts zu finden. Am Kiesstrand gehen wir zurück, der Magen knurrt, ich habe nur noch einen Apfel im Auto! Es wird langsam dunkler, und wir haben Dienstag, der Strick Treff im GALE!

Wir treffen noch einen Deutschen mit Hund, der auch einen offenen Lebensmittelladen sucht, müssen ihn enttäuschen und fahren zurück Richtung Gairloch.

Abendstimmung am Loch Carron

Ich MUSS noch einmal oberhalb von Stromeferry anhalten und die 2 Bilder knipsen, Hunger egal!

Das Treffen der Strickerinnen

Wieder nette Frauen, gute Gespräche, es ging viel um Strickmuster und Wolle. Da war die Chefin des Heimatmuseums – leider noch geschlossen – die Kulturwissenschaften in Deutschland studiert hat. Rebessa, die verrückte Kaltwasser Schwimmerin und Lorna hat gekocht. Das Essen war wieder fantastisch, Lorna du bist die Beste.

Rebecca Duvill die Kaltwasser Schwimmerin von Gairloch

Es ist eine Art Volkssport im Winter und/oder Nachts im Meer schwimmen zu gehen. Ich habe versprochen beim nächsten Besuch meinen Badeanzug mit zu bringen. Fröstel!

Rebecca hat mir freundlicherweise ein Bild von einer ihrer Nachtschwimmer Aktionen zur Verfügung gestellt.

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