Christine Koch Weg Etappe 1 bis Balve

Der Christine Koch Weg von der Edelburg in Hemer bis Balve

[Wanderung ca. 15 km, leicht] [ca. 430 Höhenmeter ] [07.01.2018]

Auf dem Christine Kochweg bis Balve

Auf meiner Wanderung im Advent kam mir die Idee diesen Winter auch den Christine Koch Weg zu gehen, wenn es mit dem Transport zum Anfang und Endpunkt des Sauerländer Waldweges mal nicht so klappt, denn die meisten Etappen sind mit dem Zug gut zu erreichen.  Ansonsten bin ich angewiesen auf meine Tochter, oder im schlimmsten Fall einem Taxi, letzteres wirklich nur im Notfall, denn das wird teuer!

Falls jemand bereits den Christine Koch Weg gegangen ist, so würde ich mich über einen Kommentar mit Informationen und Eindrücken freuen!

Meine Tochter ist so lieb

Und bringt mich zur Edelburg, wo wir noch ein Stück miteinander gehen, kurz vor der Schutzhütte biegt sie ab, um meinen Standard Gassi am Abend Weg zurück zum Auto zu gehen. Mozart und ich wandern weiter, Richtung Hüingsen und treffen auf einen mit Meisenknödeln behangenen Baum. Wer macht denn sowas? Coole Idee!

Das Wetter ist nicht gefällig, verhältnismäßig warm für diese Jahreszeit, schmuddelig, trübes Licht, aber sowas ist einem Hundebesitzer schnuppe. Wir durchqueren Hüingsen, machen einen Mini Abstecher zu meiner Cousine und sagen Hallo und Frohes Neues Jahr an der Haustür, da wir zu dreckig sind um einzutreten.

Vom Anfang bis zum Ende

Wir sind wieder auf Achse, auch wenn das heute keine komplette Erstbegehung wird, so ist es doch Teil einer Strecke von bis, und das hat mich ergriffen.  Mit jedem Schritt geht es ein Stück weiter zum Ziel und weg vom Ausgangspunkt. Das ist der entscheidende Unterschied zu Rundwanderungen, man kommt nicht wieder am Anfang an. Dreht sich nicht im Kreis, geht voran!

Christine Koch Weg im Matsch und unter Blättern

Oberhalb des Schützenhauses geht es wieder in den Wald auf einen schmalen Pfad durch Matsch und Wasser. Schön! Mir wird warm, ich ziehe die Daunenjacke aus und gehe nur mit der Softshell Jacke weiter.
Nicht so schön werden heute die Bilder, aber egal, blenden wir den grauen Himmel aus! Der Wald, der ist nicht grau, sondern voller Farben.

Riemke, niemals vorher davon gehört

In Höhe der Klärteiche, das sind tiefe Gruben, die beim Kalkabbau entstanden, und nun mit Wasser gefüllt sind, liegt das Dörfchen Riemke.

Absolut Irre, da wohnt man in Menden, und es gibt so viele kleine Mini Dörfchen, von denen man noch nicht einmal gehört hat. Hier war ich noch nie! Naja, ok, es gehört wohl zu Hemer. Direkt am Ende des Waldes steht ein kleines Häuschen, sieht wie ein Gasthof aus, ist aber anscheinend eine Pension. Also wenn jemand was zum pennen braucht…

Von Riemke nach Brockhausen

Am Ortsausgang von Riemke, das nur aus wenigen Häusern zu bestehen scheint, hat man einen Blick über das Tal hinüber nach Brockhausen.

Kleine Fundsachen in Brockhausen

Panoramabilder sind heute nichts, aber in Brockhausen finde ich einige kleine Dinge am Wegesrand. Direkt am Ortseingang einen Baum und eine Bank.

Hinter dem Baum ist irgendetwas mit einem Eisendeckel und Schloss abgedeckt. Mitten darauf ein kleines Türmchen:

Und zu guter Letzt noch 2 kuschelige Alpacas, die uns neugierig betrachten. Mozart wie immer voll Interessiert.

Von Brockhausen nach Balve

Hui, es geht bergauf, aber darin sind wir bereits etwas besser trainiert. Erst steil, dann wird es immer flacher, bis wir wieder oben an der Schutzhütte und dem Abzweig nach Volkringhausen ankommen. Kleine Pause in der Schutzhütte, hier pfeift ein kalter Wind, auch die Bäume sind leicht weis überzogen. Also wieder Daunenjacke an, Mütze auf, Schal um und den Kakao trinken. Das gibt einen angenehmen Kick, und neue Energie. Man ist das kalt, meine Hände sind eingefroren und wollen beim Weitergehen auch in den Handschuhen nicht wieder auftauen. Außerdem folgt jetzt der Kiesweg, den mag ich nicht, Mozart auch nicht. Also Tempo erhöhen und nichts wie durch hier, zum Bahnhof in Balve und mit der wildromantischen Hönnetalbahn durch mehrere Tunnel zurück nach Menden fahren!

Heute kein Foto von Mozart?

Nein, die sind alle nichts geworden. Es ist so toll nebeneinander im Einklang durch die Welt zu gehen.

Christine Koch Weg Etappe 1 auf Kommod

Fast hätte ich vergessen die App zu starten, doch zum Glück ist es mir nach ca. einem Kilometer eingefallen. Ich finde Kommod nicht notwendig, aber es gibt mir eine Idee von der Etappe und meiner genauen Wanderzeit, das brauche ich für meine Wales Planung.

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