Auf dem Rob Roy Way durch Glen Ogle nach Killin – Tag 7

Loch Earn hinter Herbstbäumen

Den Glen Ogle hinauf und nach Killin hinunter

[Wanderung ca. 25 km, mittel] [ca. 380 Höhenmeter] [19.10.2019]

Der Morgen auf dem Balquhidder Braes Holiday Park begann wie der Abend aufgehört hat, regnerisch. Nochmal unter der Apsis Wasser für das Frühstück kochen, darauf habe ich gerade keine Lust, ich möchte schnell losgehen, denn heute wartet auf uns Glen Ogle, ein langgezogenes Tal, und ich verspreche mir fabelhafte Aussichten auf Loch Earn.

Noch während ich im Zelt alle Dinge sortiere und in die entsprechenden Säckchen verpacke, hört das Tröpfeln auf dem Zelt urplötzlich auf. Also raus und schnell das Zelt abbauen, denn der Himmel ist grau und man weiß nie ob und wann es wieder anfängt.

Das Außenzelt kommt wieder pitschnass in den Sack von meinem Vango Zelt, und oh weh, der hat einen Riss bekommen. Nein, nicht das Zelt, sondern die Hülle.  Fast egal, denn der Sack kommt ganz oben unter das Deckelfach und macht nichts nass, was nicht nass werden darf. Danach geht es zum Waschraum für eine Katzenwäsche. Mozart wartet draußen und bewacht das Gepäck.

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Auf dem Rob Roy Way am Loch Lubnaig entlang – Tag 6

Loch Lubnaig im Morgennebel

Ein Tag am Loch Lubnaig

[Wanderung ca. 26 km, mittel] [ca. 240 Höhenmeter] [18.10.2019]

In der Nacht hat es wieder geregnet, so wie die 3 Nächte zuvor. Es ist noch dunkel, der Mond steht hell am Himmel. Die Vorfreude auf die nächste Etappe am Loch Lubnaig ist groß, fast eine ganze Etappe am See entlang scheint etwas Besonderes zu versprechen.

Morgentoilette und noch eine halbe Stunde im Zelt mit Mozart zusammen liegen und kuscheln, dann wird Tee gekocht und ein halber Scone gegessen. Dazu gibt es eine Tüte Porridge mit Milch.

Das Außenzelt ist kalt und nass, es wird in seinen Sack gestopft, das Innenzelt ist soweit trocken und kommt auch in seinen extra Pack Sack. Mal schauen wie das Wetter wird, noch sieht es nach Regen aus.

Gerade als wir losmarschieren, erwischt uns urplötzlich ein kurzer Schauer. Glück, denn Regenzeugs und Regenschutz für den Rucksack waren angelegt.

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Auf dem Rob Roy Way nach Callander über die Menteith Hills – Tag 5

Lochan Allt a Chip Duibh nah in den Meteith Hills

Durch die Menteith Hills zum Loch Venachar

[Wanderung ca, 20 km, mittel] [320 Höhenmeter] [17.10.2019]

Heute morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück am River Teith zurück auf den Rob Roy Way. Die Vorfreude ist groß, denn es geht über die Menteith Hills hinüber an den ersten See auf dieser Tour mit dem Namen Loch Venachar.

Aufstieg über dem Morgennebel

Am Medical Center überqueren wir die Straße und treffen direkt auf ein menschenleeres Areal mit Hütten, das aussieht wie ein Ferienlager, das Dounans Outdoor Center. Wieder sind wir auf einer „forest road“, man bemerke den Unterschied zwischen Forstweg, wie er im Sauerland gebräuchlich ist, und dem Begriff Forststraße für diesen stetig ansteigenden Abschnitt.

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Auf dem Rob Roy Way von Drymen nach Aberfoyle – Tag 4

Rob Roy Way Trossards

Willkommen in den Trossards

[Wanderung 20,4 km, mittel] [270 Höhenmeter] [16.10.2019]

Die Nacht über regnete es leicht, der Morgen unseres ersten Tages auf dem Rob Roy Way begann nebelverhangen mit blitzenden Wassertröpfchen in der Luft und auf der Natur.

Aufstehen, es geht auf den Rob Roy Way

Der kurze Pinkelgang mit Mozart begann mit feinem Nieselregen, aber dann kam der Schauer zusammen mit einem ganz in schwarz gekleideten jungen Engländer am Campingplatz an. Wir treffen an der großen, offenen, alten Scheune mit Küche und Holztischen und Bänken zusammen. „Kann man hier duschen? Ohne hier zu campen und ohne zu bezahlen?“ Ich verweise auf den Kasten, in dem man ehrlich den Besitzer für die Benutzung der Scheune, inklusive Duschen, Toiletten, Strom und Wäscheleinen zum Trocknen bezahlen kann.

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Auf dem West Highland Way nach Drymen zum Start des Rob Roy Way – Tag 3

Strathblane Hills und Wolken

Highlands wir kommen

[Wanderung 18,7 km, mittel] [ca. 160 Höhenmeter] [15.10.2019]

Heute beginnt endlich unsere Wanderung, und die startet mit der ersten Etappe des West Highland Way von Milngavie nach Drymen. In Drymen beginnt dann der Rob Roy Way.

Aufstehen, es geht auf den West Highland Way

Der Morgen begann um 6 Uhr. Herrlich ohne Wecker aufzustehen und einen langen Tag vor sich zu haben. Ich bin dezent aufgeregt. Milch aufwärmen, den ich zusammen mit einer Banane und einem Apfel gestern im nahen Tesco gekauft habe, und Instant Espresso Pulver hineinschütten, perfekt! Appetit habe ich kaum, das Tütenporridge verwahre ich mir für morgen, schneide 3 Scheiben von meinem Graubrot ab und bestreiche sie mit den Butterportionen, die ich auf der Fähre eingesteckt habe. Die Banane schaffe ich so gerade herunter. Packen, Küche aufräumen, aufsatteln und los geht es. Zuerst zum Post Office, um Geld zu tauschen. Der Standort meiner Unterkunft ist echt klasse, das Post Office und Tesco sind direkt um die Ecke. Das Beste ist aber, wir sind nur wenige Meter von der Haltestelle Charing Cross entfernt, von wo aus ein direkter Zug nach Milngavie abfährt.

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Rob Roy Way – Newcastle Upon Tyne – Anreise Tag 2

Herbstbäume am Uferweg des Tyne, einer blauen Brücke im Vordergrund und 3 weitere Brücken im Hintergrund

Ein wundervoller Tag in Newcastle Upon Tyne

Mit dem zweiten Anreisetag begann die richtige Erholung für mich und Mozart mit einem herbstlichen Spaziergang in Newcastle Upon Tyne. Doch der sonnige Tag begann viel früher, noch auf der Fähre.

Früh am Morgen um 6 war Schluss mit Nachtruhe, und wir sind direkt zum noch leeren Hundedeck gegangen. Sofort hebt er sein Bein an der mit Plastikefeu dekorierten Begrenzung und pinkelt den angestauten Überlauf aus. Prima! Zurück in der Kabine, Zähne putzen und waschen und ab zum Frühstücksbuffet. Englisches Frühstück mit Rührei und Speck und gebackenen Tomaten. Müsli oder Brötchen kann ich auch zu Hause essen, unterwegs kommt immer das auf dem Teller was es daheim nicht gibt. Der Kaffee war saustark und gut. Durch das Fenster schimmert es leicht rötlich, der Sonnenaufgang! Also nix wie rauf auf das Deck.

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Rob Roy Way – CO2 neutral Anreisen – Tag 1

Hund schaut aus dem Fenster eines Zuges - CO2 neutral Reisen

Mit meinem Hund CO2 neutral per Bahn und Schiff

Zum zweiten Mal geht es dieses Jahr nach Schottland. Diesmal geht es mit Bahn und der Fähre nach Schottland, so CO2 neutral Anreisen wie eben möglich.  Unser Ziel ist Glasgow, und von dort geht es über eine Etappe des West Highland Way und danach auf den Rob Roy Way bis Pitlochtry.

Die Idee zu dieser Wanderung kam von Marie, der guten Seele aus dem Hostel in Helmsdale, die wir in diesem Frühling auf dem John o’Groats Trail kennengelernt haben. Sie hat mir uns Buch geschenkt über den Rob Roy Way, das sie zusammen mit einer Freundin geschrieben hat. Das sind die Zeichen, die mir meine Wege weisen. Außerdem schien es mir eine gute Idee zu sein im Herbst unter bunten Bäumen und an nebelverhangenen Seen entlang zu wandern.

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Mullerthal Trail – Tag 3 – Durch Felsgiganten und Zauberwälder

Waldweg zwischen Felsen und Lichtpunkt auf dem Weg

Auf der Route 2 des Mullerthal Trail von Echternach nach Consdorf

[Wanderung ca. 19 km, mittel] [ca. 400 Höhenmeter] [03.09.2019]

Ursprünglich war der Plan ab heute den Mullerthal Trail mit Zelt und Rucksack zu wandern und das Auto bis zur Abfahrt in Mullerthal stehen zu lassen. Doch man hat mir erzählt, dass es teilweise auf der Runde 2 durch enge Felsformationen gehen soll, auf denen ich mit Rucksack nicht so ohne weiteres hindurch kommen kann. Also Planänderung und wir bleiben 2 weitere Nächte auf dem Campingplatz in Echternach.

Vorbei an aggressiven Hunden

Der Zugang zum Mullerthal Trail erfolgt heute direkt vom Campingplatz aus, denn die Wolfsschlucht liegt knapp oberhalb des für Zelte reservierten Bereiches. Das ist auch die Standard Gassi Strecke für Campingplatzbewohner, die ihre Hunde bereits hier frei laufen lassen, obwohl auf dem Platz Leinenpflicht gilt. Unangenehm für Mozart, denn er wird gleich von 2 Hunden angemotzt, beim Zweiten kann ich gerade noch so eine Rauferei verhindern, denn der andere Hund geht aggressiv auf Mozart los.

Durch die Wolfsschlucht

Von dem Schreck erholen wir uns „ratzfatz“, denn wenige Meter weiter oben im Wald treffen wir direkt auf die Wolfsschlucht und sind in einer anderen Welt.

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Mullerthal Trail – Tag 2 – Über die Hochebene zurück nach Echternach

Blick aus dem Wald hinunter auf den See und die Stadt Echternach

Auf der Route 1 zurück nach Echternach

[Wanderung ca. 20 km, mittel] [ca. 400 Höhenmeter] [02.09.2019]

Heute geht es mit dem Bus von Echternach zurück nach Moersdorf auf die zweite Etappe der Runde 1 auf dem Mullerthal Trail. Sie steigt bei Moersdorf hinauf bis auf die Hochebene und endet nach dem Abstieg am Echternacher See und einem Spaziergang durch den Vorort am Marktplatz von Echternach.

Der Bus nach Moersdorf und die falsche Haltestelle

Heute habe ich mir einen Platz in der Eisdiele in Echternach Center ergattert und blicke zurück auf diesen warmen, sonnigen Wandertag.

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Mullerthal Trail – Tag 1 – Das Sauertal von Echternach bis Moersdorf

Ferner Blick auf den Ort Moersdorf mit Autobahnbrücke über das Sauertal

Am Sauertal entlang

[Wanderung ca. 19 km, mittel] [ca. 800 Höhenmeter] [01.09.2019]

Heute starte ich mit der ersten Etappe des Mullerthal Trails direkt in Echternach. Sie folgt dem Sauertal an dessen Hängen bis nach Moersdorf.

Echternach, eine kleine Perle mit vielen Tagestouristen

Hoch über dem Sauertal habe ich mein Zelt auf dem Camping Official Echternach aufgeschlagen. Ein schöner, ruhiger Platz am Hang mit einem extra Bereich für Zelte, das wie ein Amphitheater aufgebaut ist. Wir stehen nicht dort, sondern ganz am Eck bei den Wohnwagen, da ich so mein Auto nah am Zelt parken konnte, damit ich mal in Ruhe duschen gehen kann, während mein Hund Mozart im Auto auf mich wartet. Am Tag zuvor haben wir bereits einen Spaziergang durch die Stadt gemacht, es war Samstag und ziemlich voll mit Touristen.

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