John O’Groats Trail wir kommen

In einer Woche geht es auf den John o’Groats Trail

Mein erstes Abenteuer einer Weitwanderung mit Zelt und Rucksack beginnt. Der John o’Groats Trail wartet auf mich und meine Freundin, die sich gerne dieser Herausforderung angeschlossen hat. Mein Hund bleibt zu Hause (siehe unten).  Der Trail ist sehr neu, und es gibt nicht viele Berichte darüber, daher habe ich rechtzeitig den Kontakt auf der Webseite vom John o’Groats Trail angeschrieben und um einige Informationen gebeten.

Welche Vorbereitungen ich abgesehen vom Equipment getroffen habe, möchte ich hier als Info zur Verfügung stellen. Meine Excel Listen und die zusammengestellte Wegbeschreibung können jeweils herunter geladen werden.

Körperliche Vorbereitungen:
    1. Regelmäßig Yoga.
    2. Fitnessbude mit Fokus auf Rücken, Po und Beine.
    3. Gassi Gänge mit Hunden im Wald und Rucksack.
      1. Startgewicht bei 8 kg, dann langsame Steigerung bis 10 kg.
    4. Wandertag mit gepacktem Rucksack (14 kg) über 20 km, 2 Wochen vor dem Start.
    5. 2-3 Wochen vor dem Start wöchentlich 50-70 km gehen.
    6. Mein Fuß Problem lösen.
Organisatorische Vorbereitung:
    1. Liste mit allen Campingplätzen und Übernachtungsmöglichkeiten.
    2. Liste mit allen Supermärkten, Pubs und Tearooms mit Öffnungszeiten.
    3. Zusammenstellung der Wegbeschreibung der John o’Groats Webseite und Walkinghighlands.
      1. Alle Dateien auf meinem Smartphone speichern.
    4. Zug und Busfahrpläne rund um den Trail – als Ausdruck.
    5. Flugtickets und Buchungen auf dem Smartphone speichern und ausdrucken.
    6. Alle Etappen als GPS herunterladen und mit Komoot planen.
      1. Offline zur Verfügung stellen.
    7. Alle Dokumente und Kreditkarten fotografieren (Smartphone).
      1. In Zukunft würde ich die jemandem zu Hause als Ausdruck und digital geben.
    8. Karte vom John o’Groats Trail (habe ich frühzeitig bestellt).
Fragen Rund um den Trail

Da der Trail noch neu, und als sehr schwierig angegeben wird, habe ich im Vorfeld den Ranger kontaktiert und informiert.

    1. Wie sieht es mit Wasser aus den Bächen aus?
      1. Antwort: Nicht trinkbar, nur abkochen ist möglich.
      2. Resultat: Wir haben den Wasserfilter zu Hause gelassen.
    2. Wie sieht die Begehbarkeit des Weges aus?
      1. Antwort: Am Besten im April und Mai, da die Vegetation noch nicht hoch ist.
      2. Antwort: Der Trail ist nicht durchgängig ausgeschildert, Navigation ist erforderlich.
      3. Antwort: Der Trail ist „challenging“.
      4. Resultat: Wir hatten sowieso April/Mai geplant, das passt. Navigation haben wir auch, challenging werden wir sehen. Wir planen unsere Tagesetappen so, dass wir 2-3 Tage zusätzlich Zeit haben werden (inklusive Ruhetag), um am Ziel anzukommen.
    3. Kann man einen Hund mit auf den Trail nehmen?
      1. Antwort: Eher nicht, es gibt viel „lifestock in the field“ und es müssen einige „barbed wire fences“ überwunden werden.
      2. Resultat: Mozart bleibt zu Hause.
    4. Wie sieht es mit Wildcampen auf dem Trail aus?
      1. Antwort: Nie auf Farmland, und auf den ersten 3-4 Etappen könnte es schwierig werden.
      2. Resultat: Da wir mit eingeplanten Zusatztagen gehen möchten, werden wir in Alness oder Tain starten.
Trail Verlauf

Irgendwann hatte ich einfach Lust den Trail als Infografik zu erstellen.

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