Tag 13 – Poolewe Rundgang um Loch Kernsary

Cottage View River Ewe

Die gegenüberliegende Seite vom River Ewe

[21.03.2017]

Wenn man jeden Morgen aus dem Haus blickt und das gegenüber liegende Ufer so oft und intensiv betrachtet, dann wird es Zeit genau dort einmal wandern zu gehen. Irgendwo da hinten liegt Fionn Loch und direkt gegenüber am anderen Ufer in der Höhe liegt Loch Kernsary. Bis Fionn Loch ist es für Blixa zu weit, selbst der Rundweg am Ewe entlang und dann um Loch Kernsary ist lang. Doch wir haben den ganzen Tag Zeit und mit Pausen sollte er es schaffen.

Am River ewe entlang

Es ist schon fast Mittag (doch etwas Zeit vergammelt), ich parke in Poolewe am Bürgerhaus und wir folgen dem River Ewe flussaufwärts. Es nieselt, die Wolken hängen tief, kein gutes Wetter für Fotos. Trotzdem kann ich nicht umhin ein Narzissen Foto zu schießen.

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Tag 12 – Ein langer Tag in Gairloch

Gairloch

Waschen, Einkaufen, Tee trinken und kleine Spaziergänge

[20.03.2017]

Montag, es ist ein kalter Tag, es schneit ab und zu, Aprilwetter. Für heute habe ich irgendwie keinen Plan. Doch als ich meine Wanderschuhe anziehen will, um mit Blixa zum River Ewe zu gehen gibt es ein Problem, wo sind meine Schuhe?

Oh nein, meine Wanderschuhe standen fröhlich die ganze Nacht neben dem Auto und sind nass. Toll, was nun? In Turnschuhen rumlaufen, nein, in Schottland nicht möglich. Raus aus dem Haus und ab nach Gairloch Schuhe kaufen.

Flowerdale Wood Walk im Wald der mac Kenzies.

Habe für ein paar Euro Schuhe gefunden, und da wir schon in Gairloch sind parke ich mein Auto am Tourist Center und wir laufen die lange Strasse zum Ortsteil Charlestown entlang Richtung Hafen. Irgendwie hatte ich bei unserer Wanderung zum Flowerdale Wasserfall einen zweiten Weg gesehen, einen Weg, der in den Wald führte.

Der Waldweg führ kurz vor dem Mac Kenzie Anwesen auf den Hügel hinauf, wieder hinunter, macht dann eine 360 Grad Kurve und führ in einer Aue zum Haus zurück. Kurz aber beeindruckend. Diese kleinen schottischen Wäldchen haben es in sich. Die moosbewachsenen dicken alten Bäume, ach würde ich doch nur die Namen kennen.

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Tag 10 – North Coast 500 von Poolewe nach Ullapool

Loch Broom

Ein Tagesausflug die North Coast 500 entlang

[18.03.2017]

Die North Coast 500 nördlich von Ullapool habe ich in meinem Schottlandurlaub September 2013 bereits befahren. Schauen wir uns den Abschnitt Poolewe – Ullapool heute an.

Unterwegs habe ich 2 Stops eingeplant, um ein wenig zu Fuß zu erforschen und nicht nur im Auto zu sitzen.

Doch erst einmal raus aus dem Haus und mit Blixa kurz Gassi an den Fluss gehen. Und die Überraschung auf den Bergen entdecken!

Schnee stand auf meiner Wunschliste zusammen mit Walen, Seehunden und Nordlicht.

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Tag 9 – Von Melvaig zum Rubha Reidh Lighthouse

Melvaig nach Rubha Reidh

Die Wolken hängen tief in Wester Ross

[17.03.2017]

Also gammeln wir nach unserem Spaziergang am River Ewe ein wenig vor dem warmen Kamin .
Für den Nachmittag habe ich einen Spaziergang von Melvaig zum Rubha Reid Lighthouse geplant, also immer mit der Ruhe. Ich stricke ein wenig, um am Dienstag beim Stricker Treffen etwas vorzeigen zu können.

Die Fahrt von Gairloch nach Melvaig

Dauerte länger als erwartet, na klar, Single Road. Ich fahre um Hügel drumherum und immer wieder von der Küste weg ein Stück in das Landesinnere hinein. Wer fährt hier schon auf schnurgeraden Strassen!
Die Wolken hängen tief, wir kommen durch kleine Ansiedlungen und an einzelnen Häusern vorbei. Nach unzähligen Kurven landen wir in Melvaig und ich parke das Auto. Der Weg, eine schmale Single Road ist für PKW’s gesperrt. Später treffen wir auf Strassenarbeiter mit ihren Fahrzeugen die  hier ackern. Bis zum Saisonanfang soll alles repariert sein.

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Tag 8 – Gruinard Bay to Inverianvie River

Blixa am Gruinard Beach

Blixas bester Tag

[16.03.2017]

Heute fahren wir die North Coast 500 Richtung Aultbea und noch ein kleines  Stück weiter bis zur Gruinard Beach. Es ist noch wolkig und kühl, doch es kündigt sich ein schöner Tag an. Ich parke auf dem Parkplatz gegenüber dem Eingang zum Strand. Wir wollen heute den Inverianvie River, der hier an dem Strand in das Meer mündet, bis zum Wasserfall hinaufgehen. 3 km, eine kleine Strecke, genau richtig für Blixa.

Aber zuvor einen Blick auf den so oft gerühmten kleinen Strand, bevor wir ins Landesinnere aufbrechen. Die Berge im Hintergrund werden schon von der Sonne angestrahlt, hier am Strand ist es noch schattig. Der Sand hat einen rosa Schimmer. In Blickrichtung könnte man auf weitere Strandabschnitte wandern, wenn, ja wenn das Meer bei Ebbe weiter zurück weicht.

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Tag 7 – Warum in die Ferne schweifen…

Gammeltag in Poolewe

[15.03.2017]

Heute Morgen hat mich Alex gefragt, warum wir jeden Tag unterwegs sind, und nicht ein wenig im Cottage ausruhen. Recht hat er. Warum in die Ferne schweifen…

Außerdem scheint die Sonne heute und die Bank vor dem Haus lädt zum Verweilen und Gammeln ein. Den Morgen Spaziergang am Fluss haben wir bereits gemacht, Blixa ist ausgelastet, und mein Buch zu Interessant um es beiseite zu legen.

Das Buch heißt treffend „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara.

Inverewe Garden

Gegen Mittag  wird die Ferne mir aber wieder lieber.  Daher brechen wir auf zum Inverewe Garden in Poolewe. Der nördlichste Botanischer Garten, ich glaube überhaupt. Angewärmt vom Golfstrom. Jetzt in der Vorsaison kann man einfach so reinspaziere, leider nicht mit Hund. Was nun? Ich packe Blixa schweren Herzens ins Auto und gönne mir eine halbe Stunde im Garten und mache mich auf die Suche nach den Bäumen aus aller Welt, teilweise uralt. Es waren die Mac Kenzies, die den Garten angelegt haben, irgendwann hat es der Trust for Scotland übernommen. Das Handy hatte ich natürlich im Auto vergessen, aber mal ganz ehrlich. Das ist kaum zu beschreiben, man muss es gesehen haben.

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Tag 6 – On the Road to Applecross

Schafe an Wegesrand

Einfach losfahren, wo der Wind uns hinführt

[14.03.2017]

Heute möchte ich mit Blixa nicht viel laufen, ihm einen Ruhetag gönnen. Doch ich kann nicht still sitzen und trotz des starken Windes entschließe ich mich ins Blaue zu fahren. Oder besser gesagt in den Wind.

Wir halten kurz in Gairloch und gehen ein Stück am Ufer entlang, aber es ist einfach zu windig, um dort zu bleiben, also ab ins Landesinnere, mal schauen wie es dort bläst.

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Tag 5 – Flowerdale Glen

Pause für Blixa

Die Sonne scheint, das klingt nach einem Ausflug zum Flowerdale Glen

[13.03.2017]

Der Tag beginnt direkt sonnig, aber auch traurig. Bei unserem Morgenspaziergang am Fluss hat Blixa ein totes, junges Schaf gefunden. In einer Mulde, die von oben nicht einsehbar war. Hab sofort Alex informiert, und der den Besitzer des armen Tiers.

Mit allem Geplänkel und einem langen Aufenthalt in der wärmenden Sonne auf der Bank vor dem Cottage wurde es Mittag. Dann ging es aber zügig nach Gairloch, denn dort am Hafen beginnt unser heutiger Ausflug. Es geht in den Flowerdale Glen.  Eigentlich sind es 7 km aber wir können Abkürzen, wenn es für Blixa zu viel wird.

Der Eingang zum Flowerdale Glenn

Wir starten am Parkplatz gegenüber dem Old Inn und folgen dem Tal bis zum Anwesen der Mac Kenzies, dem Clan dieser Gegend. Das große, beeindruckende Gebäude ist gut verbarrikadiert gegen Einblicke. Gut zu verstehen, denn es gehen einige Leute vom Ort mit ihren Hunden hier spazieren. Wir folgen dem Schild Richtung Wasserfall und es geht an Wiesen, dem Flowerdale River und an den Stallungen entlang. Die Sonne scheint, es ist herrlich hier.

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Tag 4 – North Beach und South Beach of Red Point

Dreckige Wanderschuhe

Heute wird mal gewandert, es Regnet egal, gehen wir an einen Strand

[12.03.2017]

Es ist Sonntag, das Wetter nicht so freundlich, im Cottage ist es kalt, also direkt ins Auto und ab zum Strand.
Ich habe diese handlichen Taschen Wanderführer von pockets mountain ltd, und gestern Abend noch eine 5 km Wanderung aus dem Band „Wester Ross und Lochalsh“ herausgesucht: Beaches of Red Point. Ein weiterer Grund so früh loszuziehen ist die Hoffnung Seehunde anzutreffen. Los geht es.

Wieder geht es über Badachro und Single Roads

Es überrascht mich immer wieder, wie viele bewohnte Häuser so abseits vom Geschehen stehen. Immer wieder gibt es Gehöfte, die Strasse sieht dementsprechend aus, dreckig. Und es dauert bis wir ankommen, eine lange Fahrt. Rechts von uns blinkt immer wieder das Meer herüber, um 10 Uhr erreichen wir endlich den Parkplatz. Von hier aus hat man einen direkten Blick auf den nördlichen Strand. Aber wir wollen zuerst zur South Beach und von dort über den Klippen zum North Beach laufen.

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