Sauerländer Waldroute Etappe 7 – Lattenberg bis Bilsteintal

Waldroute Etappe 7:  Ab Lattenberg über Hirschberg bis zum Bilsteintal

[Wanderung 14,3 km, mittel] [ca. 100 Höhenmeter ] [06.05.2018]

Auf dieser Etappe habe ich Begleitung, meine Freundin Elke und ihre 2 Hunde. Außer meinem Mozart kommt natürlich meine kleine Pflegemaus Tessa mit, die ihre Muskulatur bereits so gut entwickelt hat, dass wir um die 15 km gehen können.

Mit zwei Autos jeweils an End,- und Startpunkt

Ehrlich gesagt macht mir die Begleitung meiner Freundin diese Etappe erst möglich. Ohne sie müsste ich wieder zur Taxi Variante greifen, um an den Startpunkt zurück zu kommen. Wir fahren also zuerst nach Warstein, zum Wildpark im Bilsteintal. Was für eine lange Anfahrt, denn obwohl wir wegen der zu erwartenden Hitze sehr früh losgefahren sind, ist es bei unserer Ankunft bereits 10 Uhr! Am Parkplatz lassen wir den alten Schweden meiner Freundin stehen, fahren mit meinem Auto nach Lattenberg und parken am Waldgasthaus Schürmann’s.

Auf dem Plackweg geht es weiter Richtung Hirschberg

Wir folgen der Strasse durch Lattenberg bergauf, überqueren die Landstrasse und den Wanderparkplatz und es geht tief hinein in den Arnsberger Wald, der uns erfrischenden Schatten und angenehme Temperaturen bietet. Ab und zu öffnet sich der Wald und wir können über die Täler hinweg blicken.

Auf gut Deutsch gesagt es ist herrlich und meine Freundin Elke übernimmt gerne die Hundis für ein Gruppenfoto mit 4 Hunden.

Im Hirschberger Stadtwald

Der Weg heißt nun Knickerweg, und es geht nach Norden Richtung Hirschberg. Und da Elke dabei ist, gibt es auch von mir und meinen Hunden ein Wander – Foto.

Wasser für die Hunde

Da wir bis jetzt keinen Bach gefunden haben, an dem die Hundis ihren Durst mal so richtig stillen können, klettern wir auf einem Wegeknick zu einer Bachaue hinunter und machen ein frühes Päuschen, denn wir Menschen haben nach der langen Anfahrt auch Hunger.

Weiter geht es schnurgerade durch einen lichtdurchfluteten Mischwald Richtung Hirschberg. Nicht nur die Tannen blühen, auch so manches Kraut am Wegesrand.

Und da! Am Ende des Waldweges, im Sonnenschein, da sieht man den Kirchturm von Hirschberg in der Ferne! Was für ein Anblick für uns Wanderer!

Die Wiesen vor Hirschberg

Als wir aus dem Wald treten, stehen wir auf einer riesigen Waldlichtung mit Löwenzahn. Über einem weiteren Waldstück thront Hirschberg auf einem Hügel.

Noch einmal geht es durch das kleine Waldstück.

Nach einer Furt erreichen den Waldrand mit direktem Blick auf Hirschberg.

Es ist einfach zu schön wie Hirschberg  bei dem Wahnsinns Wetter vor uns  im Sonnenschein liegt. Anbetungswürdig! Kein Wunder, dass Hirschberg ein staatlich anerkannter Erholungsort ist.

Südlich von Hirschberg bis zum Kohlenmeiler

Von nun an geht der Weg immer am, oder nahe am Waldrand entlang. Man hat immer wieder diesen Zauberblick auf Hirschberg.

Der Kohlenmeiler am Hirschberg

Ist eine Anlage mit mehreren Gebäuden. Zwei runde Versammlungshütten, als auch Sanitär Hütte mit Außendusche, kleiner Spielplatz, Feuerstelle und Sitzgelegenheiten, sowie eine Köhlerhütte.

Schautafeln klären auf über die Geschichte der Köhlerei in Hirschberg.

Und über die Gewinnung von Eisen, für die die Holzkohle verwendet wurde.

Dies ist ein Ort, an den ich ein anderes Mal zurück kehren möchte, um mehr über die Köhlerei zu erfahren. Vielleicht ein Ausflugsziel mit Enkelkinder. Wir bleiben nicht lange, meine Freundin, aber auch die Hunde wollen weiter.

Hirschberg Richtung Bilsteintal

Immer noch sind wir südlich von Hirschberg. Es gibt auch einen Wanderweg drumrum. Wenn ich die letzten und die vor uns liegenden Kilometer betrachte, dann muss das ein Hammer Weg sein.

Die Sage vom falschen Schnadegänger

Wir treffen wieder auf eine Sagentafel, aber bitte lest selber:

Die Suche nach der Waldroute

Irgendwo, kurz hinter der Schiefermine haben wir die Route an einer Strassenkreuzung verloren. Sind einem Schild Richtung Bilsteinhöhle gefolgt, und landeten später auf einem Zuweg zur Waldroute, der in 2 Richtungen geht. Wie kann ein Zuweg in 2 Richtungen gehen? Eine Richtung war zur Streuobst Wiese und Himmelsrichtung Hirschberg, die andere Richtung haben wir dann eingeschlagen und tatsächlich die Waldroute wieder entdeckt. Nur um sie einige hundert Meter später wieder zu verlieren, oder vielleicht waren wir nur verloren auf einem Weg, der mit umgefallenen Tannen übersät war.

Die letzten 2 Kilometer sind wir dann an der Strasse zurück um Parkplatz gegangen.

Abgesehen von den letzten Metern war das eine wunderschöne Wanderung. Wieder einmal hat mich der Arnsberger Wald fasziniert und in seinen Bann gezogen, und verzaubert wurde es dieses Mal mit dem herrlichen Wetter und meiner menschlichen Begleitung.

Bleibt zu erwähnen, dass wir uns am Lattenberg noch jeweils eine Waffel gegönnt haben, denn dieses Mal war das Waldgasthaus Schürmann’s geöffnet. Und nachträglich noch einen herzlichen Dank an die Betreiber, die mir bei meiner Planung so hilfreich Auskunft erteilt haben was öffentliche Verkehrsmittel und Mobiles Netzt betrifft.

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